Bischoff Handschriftenkatalog

Digitale Edition · Portal

Bischoff.
Die Handschriften des neunten Jahrhunderts.

Bernhard Bischoffs Katalog beschreibt die festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts in drei Teilen mit zusammen 1.641 Seiten. Die PDAI hat davon 1.641 Seiten in eine Struktur mit festen Feldern übertragen, für 10.018 Einträge und Verweise. Diese Seite zeigt, was gelesen ist, wo die Handschriften liegen und was noch fehlt.

Grundlage ist Bernhard Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts (mit Ausnahme der wisigotischen), Wiesbaden: Harrassowitz Verlag; Teil II und III aus dem Nachlaß herausgegeben von Birgit Ebersperger. Die Rechte für die öffentliche Bereitstellung der Digitalisate sind nicht geklärt; diese Seite zeigt nur Ausschnitte.

3Teile des Katalogs
1.641Seiten im Druck
1.641Seiten transkribiert
10.018Einträge und Verweise
260Orte der Bibliotheken

Erzählung 1

Der Bestand

Teil I (1998) ist mit 518 von 518 Seiten gelesen, Teil II (2004) mit 465 von 465, Teil III (2014) mit 658 von 658. Fünf Kapitel zeigen die Bände, die Orte, die Ursprungsangaben und die Datierung.

Erzählung lesen

Erzählung 1, Kapitel 2

260 Orte

Die Handschriften liegen heute in Bibliotheken an 260 Orten. Paris führt mit 1.640 Einträgen, München folgt mit 819.

Karte der OrteGrößte Sammlungen

Erzählung 2

Die Einträge

8.166 Haupteinträge tragen eine laufende Nummer; dazu kommen 1.116 Verweise, 526 Einträge mit dem Zeichen ⊗ und weitere Sonderarten. Das Feld für die Provenienz ist in 29 Prozent der Haupteinträge belegt, das für den Ursprung in 91.

Arten und FelderPrüfstand

Digitale Edition

Der Viewer

Faksimile und Transkription nebeneinander. Die Transkription erscheint als Katalogseite mit Kopfzeile und Einträgen.

Teil I öffnenTeil II

Was noch fehlt

Alle Seiten gelesen

Kein Scan fehlt, und keine Seite fehlt in der Transkription: alle 1.641 Druckseiten liegen als Bild vor und alle 1.641 als lesbares XML. Der Bereitschaftsbericht vom 30. September 2026 lautet „suchbereit“; offen daran ist: nichts weiter.

Teil IIIOffene Punkte

Erläuterung des methodischen Ansatzes

Famulus

Jede Zahl auf dieser Seite wird beim Bauen aus den Quellen der PDAI gelesen: aus den Seiten-XML der Bände, aus dem Prüfbericht und aus dem Bereitschaftsbericht der Sammlung. Fehlt eine Quelle, bricht der Bau ab.

Die Transkription folgt einem Schema mit festen Feldern (Nummer, Signatur, Inhalt, Maße, Schrift, Ursprung, Literatur). Sie wurde an einer Pilotseite geprüft, bevor sie auf die Bände lief. Gezählt werden nur transkribierte Seiten; auf die übrigen wird nichts hochgerechnet.

Famulus lesen

Sechs Blätter aus dem Katalog

Die Blätter zeigen den Aufbau des Katalogs, vom Titelblatt über die Einträge bis zum Register und zu einer Seite aus Teil III.

Ein Eintrag im Faksimile und in den Feldern

Ein echter Eintrag aus Teil I, so wie ihn die Transkription in Felder gliedert. Das Muster ist der erste Haupteintrag, der alle Felder von der Signatur bis zur Literatur belegt.

Faksimile der Katalogseite

Eintrag 2, Aachen, gedruckte Seite 7 von Teil I

Nummer
2
Signatur
Cod. Wings 1.
Inhalt
IV Evangelia.
Blattzahl
I + 333 + I Bl. (Ordnung z.T. verwirrt)
Abmessung
23,5×16,8 cm ⟨14,3×9,7 cm⟩
Zeilen
17 Z. 2r–319r:
Schrift
Galler Kalligir. mehrerer Hde. 7r–12r Kanontafeln. Init. z.T. mit Gold- u. Silberfüllung; 14v Purpurband. 319v–333r Capit. ev. (s. X2).
Literatur
LIT.: Merton2, S. 49; Landsberger, Abb. 9c, 10a; Ausst. Suevia Sacra, Nr. 156, Abb. 145; Aachener Kunstblätter 45 (1974), S. 350f. m. Abb.
Ursprung
– St. Gallen, IX. Jh., 3. Drittel –

Links das Faksimile, rechts dieselbe Zeile in den Feldern des Schemas. Der Text steht wie gelesen da; Abkürzungen sind nicht aufgelöst.

Die drei Teile

Gezählt sind die Seiten, für die eine Transkription vorliegt.

Quellen und Bedingungen

Was diese Seite zeigt, stammt aus den folgenden Quellen.

Bernhard Bischoff, Katalog der festländischen Handschriften des neunten Jahrhunderts

Teil I 1998, Teil II 2004, Teil III 2014; Wiesbaden: Harrassowitz Verlag, in der Reihe der Kommission für die Herausgabe der mittelalterlichen Bibliothekskataloge Deutschlands und der Schweiz. Teil II und III sind aus dem Nachlaß herausgegeben von Birgit Ebersperger.

3 Teile · 1.641 Seiten

Viewer öffnen

Transkription

Schemagebundene Transkription mit qwen3.8:27b-mlx: 1.134 Seiten. 507 Seiten tragen einen anderen oder keinen Modellstempel.

1.641 von 1.641 Seiten

Offene Punkte

  1. Scans. Es fehlt keiner. Teil I hat 518 Bilder, Teil II 465, Teil III 658. Jede Druckseite ist aufgenommen.
  2. Transkription. Alle 1.641 von 1.641 Seiten sind lesbar. Teil I hat 518 von 518, Teil II 465 von 465, Teil III 658 von 658.
  3. Vorspann. Die Prüfung vom 30. September 2026 beanstandet 27 von 1.641 Seiten (1,7 Prozent). Es sind Seiten der Einleitung und des Abkürzungsverzeichnisses: eine Fußnote steht im Fließtext, oder der gelesene Text geht über die gedruckte Seite hinaus. Die Katalogseiten sind nicht beanstandet. Neu gelesen wird dieser Vorspann, nicht der Katalog.
  4. Laufende Nummern. Teil I trägt 1–2038, Teil II 2039–3.884, Teil III 2.412–7.656. Teil III setzt schon bei 2.412 ein, also noch in der Spanne von Teil II, weil Nachträge und Verweise ältere Nummern wiederholen. 162, 145 und 218 Haupteinträge haben keine reine Ziffer: der Druck setzt dort ein Verweiszeichen oder eine Nachtragsnummer. 57 Nummern in Teil III sind mehr als einmal gelesen; das ist eine Wiederholung in der Transkription, keine fehlende Seite.
  5. Orte auf der Karte. Ein Eintrag bekommt den Ort aus der Kopfzeile seiner Seite. Wechselt der Ort mitten auf der Seite, bleiben alle Einträge beim Ort der Kopfzeile. 530 Einträge an 52 Orten haben keine Koordinate und fehlen auf beiden Karten. Die Koordinaten sind Stadtmitten, von Hand gesetzt. Neue Orte kommen in projects/medieval/places.yaml, nicht durch einen weiteren Lese-Lauf.
  6. Ursprung und Zeit. Der Katalog schreibt Schreiborte (Fulda, Tours) und Schriftprovinzen (Nordostfrankreich) in dieselbe Zeile. 1.794 von 7.194 Datierungen sind im Druck mehrdeutig (Alternative, Klammer, Fragezeichen) und stehen in keinem Zeitabschnitt. Daran ändert kein Lauf etwas.
  7. Suche. Der Bereitschaftsbericht vom 30. September 2026 lautet „suchbereit“. Offen daran: nichts weiter. Ein Famulus-Notebook zu dieser Sammlung gibt es nicht. Es scheitert nicht an fehlenden Scans; es ist noch nicht angelegt.
  8. Rechte. Die Digitalisate dürfen öffentlich nur als Ausschnitt gezeigt werden. Eine Veröffentlichung braucht eine Freigabe. Das ist keine Lücke im Bestand.