Babylonische Astronomie

Erzählung

Die Tagebücher,
Tafel für Tafel

Fünf Kapitel: die Bände, eine Tafel im Detail, die Verteilung der Jahre, das Umfeld und die Referenzedition.

  1. 1Die Bände
  2. 2Eine Tafel
  3. 3Die Jahre
  4. 4Das Umfeld
  5. 5Die Referenzedition

Kapitel 1

Die Bände

Die Astronomical Diaries and Related Texts from Babylonia erschienen von 1988 bis 2022 in sieben Textbänden. Zusammen umfassen sie in der PDAI 3.546 Seiten; hinzu kommen 307 Seiten in drei Tafelbänden zu den Bänden I bis III.

Die Datenbank hält 44.753 Zeilen von 2.333 Tafeln, jede mit Transliteration und englischer Übersetzung, sowie 1.126 Einträge der Bildtafeln. Die Säulen zeigen die Zeilen je Band.

Fünf Bände (I, II, III, V und VI) sind aus den Seitenbildern gelesen, mit einer eigens dafür angelegten Anweisung für Transliteration und Übersetzung. Die Tafelbände sind mit einer eigenen Anweisung für Bildtafeln gelesen.

Die Bände IV und VII lagen als PDF mit Textschicht vor. Ihr Text wurde aus der Textschicht gezogen, nicht gelesen. Band IV mit 13.473 Zeilen ist der größte.

Kapitel 2

Eine Tafel

Die Tafel adrt1-0033 ist das Tagebuch für das Jahr −375. Sie beginnt auf Seite 90 des Digitalisats. Die Vorderseite nennt, Zeile 9′, in der Übersetzung der Ausgabe:

[last part of the night, the moon] stood 2 ½ cubits behind Saturn to the east. The 22nd, Mercury's first appearance in the east in Sagittarius. Around the 22nd, when Mars [became stationary] in the west [....]

Zeile 12′ bringt den Preis für einen Schekel Silber:

[....] .... The 28th, .... [....] the equivalent (of 1 shekel of silver was): barley, 1 pān 2 sūt 4 ½ qa, at the end [of the month, ....]

Die eckigen Klammern kennzeichnen Ergänzungen, die Punkte Lücken der Tafel. Der Mond stand zwei und eine halbe Elle hinter Saturn; Merkur erschien am 22. zum ersten Mal am Osthimmel im Sternbild Schütze. Die Übersetzung ist ein kurzes Zitat aus der Ausgabe von Sachs und Hunger.

Zu jeder Zeile hält die Datenbank die Transliteration, die Übersetzung, die Oberfläche der Tafel (Vorderseite, Rückseite, Kante) und die Zeilennummer. Damit ist jede Angabe bis auf die Zeile der Tafel zurückzuführen.

Kapitel 3

Die Jahre

Die Bände I bis III ordnen die Tagebücher nach Jahren. Die Jahresnummer ist die Tafelnummer: 652 bis 61 v. Chr. Von den 726 Tafeln dieser Bände hat die Datenbank bei 436 eine lesbare Jahresnummer; nur sie gehen in die Säulen ein.

Das dichteste Jahrzehnt ist −190 bis −181 mit 34 Tafeln. Die Säulen zeigen, wo Tagebücher erhalten sind; sie sagen nichts darüber, wie viele geführt wurden.

Kapitel 4

Das Umfeld

Die Sammlung Babylonische Astronomie führt 22 Werke mit 5.631 Seiten; 15 davon haben mindestens 100 Seiten. Der Balken zeigt sie nach Umfang.

Die Sammlung Neugebauer führt 6 Werke mit 1.604 Seiten. Sie ist der Ort für die Schriften Otto Neugebauers und die Literatur über sein Werk.

Kapitel 5

Die Referenzedition

Neben der Zeilentabelle entsteht eine Referenzedition: je Tafel eine XML-Datei nach der Grammatik tablet-edition, Fassung 3.0. Jede Zeile behält die gedruckte Zeichenfolge von Transliteration und Übersetzung unverändert; darüber liegt die Gliederung in Wörter, ergänzte und beschädigte Stellen, Lücken und Determinative. Eine Korrektur ist ein Eintrag mit Wer, Wann und Quelle. Nichts wird überschrieben.

Bisher ist Band II in dieser Form erfasst: 86 Tafeln, von denen 86 gegen die Grammatik gültig sind, mit 5.214 Zeilen, 44.654 Wörtern, 75 Kommentaren der Ausgabe und 184 Zeilen der Kalendertabellen. Die übrigen Bände der insgesamt 7 sind noch nicht in dieser Form erfasst.

Eine Prüfung mit 9 Ebenen und 67 Regeln liest jede Tafel nach, ohne das Urteil eines Modells. Sie vergleicht die Klammern, die Zeilennummern, die Zeichen mit dem Lexikon der gedruckten Bände IV und VII, die Kalenderdaten und die Zahlen in Transliteration und Übersetzung. Sie meldet 6.201 Blocker, 15.483 Reparaturen und 3.097 Hinweise; 1 von 86 Tafeln sind ohne Blocker. Die Säulen zeigen die häufigsten Arten.

Das ist der Zustand der Maschinenlesung, nicht der Ausgabe von Sachs und Hunger. Keine Tafel ist als geprüft freigegeben: 0 haben eine zweite, unabhängige Lesung, 0 sind von einer Wissenschaftlerin oder einem Wissenschaftler gegen das Faksimile bestätigt, und 1.559 Tickets zu Zeilenzählung und Zuordnung sind offen.

Der nächste Schritt ist eine zweite Lesung derselben Seiten mit einem Modell einer anderen Familie. Jeder Widerspruch zwischen beiden Lesungen wird ein Ticket, das eine Philologin oder ein Philologe entscheidet. Erst danach bestätigt sie oder er die Tafel gegen das Faksimile.