Ancient Sundials

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Dialface ID 513

Abstract

Am 16. August 1998 wurde beim Abbruch eines neuzeitlichen Hauses in Eretria eine Sonnenuhr gefunden und gleichentags in das Museum verbracht. Die Sonnenuhr war als Baumaterial in dem modernen Haus wiederverwendet worden, worauf auch die Beschädigungen auf der Vorderseite des ansonsten in seinem antiken Bestand erhaltenen Marmorblocks zurückzuführen sein dürften. Weitere Spuren der Verbauung finden sich vor allem auf der besser erhaltenen Schmalseite in Form einer feinen Mörtelschicht. Der Fundort liegt auf dem Grundstück 815 des Gesamtplanes von Eretria, im nördlichen Teil der Unterstadt, nahe dem Akropolis-Südfuss. Da der Marmorblock, aus dem unsere Uhr gehauen wurde, mit Sicherheit als Import zu betrachten ist, kann zumindest nicht ausgeschlossen werden, dass die Uhr als Fertigstück nach Eretria kam. Es scheint daher sinnvoller, eine Herstellung der Uhr in Eretria und für Eretria zu postulieren. Dafür sprechen auch die nur sehr summarisch bearbeitete Rückseite und die deutlich von der ansonsten rechteckigen Gesamtform des Blockes abweichende Linienführung der Vorderseite. Dies scheint darauf hinzuweisen, dass die Sonnenuhr ursprünglich in einen architektonischen Zusammenhang eingegliedert war, was im übrigen auch für die Kegelsonnenuhr von Patras angenommen wurde.

Measurements

Measurement record: pipeline ObjID 480, matched to this dialface by inventory number.

This object is registered in the measurement database, but its own record holds no measured values.

References

  • – Schmid, Stephan G., Wie gingen die Uhren im römischen Eretria?, 2001, 101--108

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RTI

DOI

10.17171/1-1-4148

Citation

Berlin Sundial Collaboration, Ancient Sundials, Dialface ID 513, Eretria, Inv. Nr. 18910, 2014, Edition Topoi, DOI: 10.17171/1-1-4148

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