Ancient Sundials

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Dialface ID 402

Abstract

Das vorgestellte Exemplar in Ephesos ist jedoch die erste und bisher einzige aus dem Kontext eines Wohnhauses. Der Quader aus dem die Sonnenuhr gemeißelt wurde, ist 360 mm breit, 270 mm tief und 300 mm hoch. Die Standfläche hat eine Tiefe von 190 mm. Die Basis der Uhr erhebt sich über einer glatten Sockelleiste bestehend aus Hohlkehle und Wulst. Die Schattenfläche ist hohlkegelförmig und besteht aus elf Stundenlinien und drei horizontalen Datumslinien. Die Linien sind exakt in den Stein gezogen worden. Im Scheitel der Deckfläche liegt das Gnomonloch mit einem Bleibett, wie es bei der Verklammerung von Blöcken üblich war. Aufgrund des keilförmigen Ausschnittes zur Schattenfläche hin ist von einem pyramidalen Gnomon auszugehen, wie er sich bei einer Uhr aus Athen etwa erhalten hat. Der Fuß des Gnomon und der Bleiverguss sind in der Bettung erhalten geblieben. Alle fünf Flächen, die die Schattenfläche umschließen, sind mit dem Zahneisen grob bearbeitet und bis auf die Stellfläche von einem 14 mm breiten geglätteten Rand gerahmt. Auf der Rückseite haftet noch grober Mörtel über den glatter Wandverputz aufgetragen wurde - ein Überrest der letzten Verwendung als Mauerstein.

Measurements

This object has not been measured by the 3D pipeline. Its entry in the catalogue rests on the published description only; no surface fit, latitude or line detection exists for it.

References

  • – Lang-Auinger, Claudia, Die Sonnenuhr aus einem hellenistischen Peristylhaus in Ephesos, 2007

DOI

10.17171/1-1-3759

Citation

Berlin Sundial Collaboration, Ancient Sundials, Dialface ID 402, Selçuk, 2014, Edition Topoi, DOI: 10.17171/1-1-3759

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