Ancient Sundials

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Dialface ID 382

Abstract

Schaldach: Die Bruchstücke der Uhr bestehen aus feinem beigegrauen Sandstein, die zu einer hohlkugeligen Schale mit einer oberen Breite von 30-31mm gehörten. Im Abstand von etwa 4 cm zum oberen Rand umgibt eine gut gearbeitete dreistufige Profilleiste die Außenwand. Severino: Il frammento è grande circa 30 cm e sembrerebbe appartenere ad un orologio solare emisferico. Si vedono porzioni di 6 linee orarie e due curve di declinazione corrispondenti al solstizio invernale e all'equinozio. Stranamente però non si nota un foro o incavo per l'alloggiamento dello gnomone sul bordo superiore in corrispondenza dell'ora Sesta. Ciò potrebbe essere spiegato ipotizzando uno gnomone disposto in modo diverso, come per esempio perpendicolarmente nel centro della vasca emisferica. In tal caso, solo il vertice dell'asta fornirebbe l'indicazione oraria e calendariale. Wagner: Der erhaltene Teil ist ausreichend, sie nahezu vollständig rekonstruieren zu können. Die Datums- und Stundenlinien, die auf der Innenseite der Sonnenuhr noch zu erkennen sind, wurden mit großer Präzision genau für die Ortsbreite des Martberg gemeißelt. Nach eingehender Untersuchung des Altfundes aus dem 19. Jahrhundert durch Herrn Schaldach können wir uns nun sicher sein, dass der Tychicos-Stein und das Bruchstück der Sonnenuhr einst zusammengehörten. Dafür gibt es mehrere Hinweise: Beide Objekte sind aus dem selben Sandstein gefertigt. Der Innenradius der Sonnenuhr und der Plattform des Tychicos Steines stimmen genau über ein. Außerdem befindet sich in der Mitte des original Fundstückes der Rest eines eisernen Stiftes, der einstmals das Gnomon, der Zeiger der Sonnenuhr war.

Measurements

This object has not been measured by the 3D pipeline. Its entry in the catalogue rests on the published description only; no surface fit, latitude or line detection exists for it.

References

  • – Kugel, Heinz, Sonnenuhr mit Tychocosstein, 2010
  • – Severino, Nicola, De Monumentis Gnomonicis apud graecos et romanos. Le meridiane greco-romane. La storia, il catalogo, gli articoli, Roccasecca, 2003, p. 77.
  • – Schaldach, Karlheinz, Eine Sonnenuhr und ihr Postament: zwei Funde vom römischen Heiligtum auf dem Martberg (Lkr. Cochem-Zell), 2012

DOI

10.17171/1-1-3702

Citation

Berlin Sundial Collaboration, Ancient Sundials, Dialface ID 382, Martberg, 2014, Edition Topoi, DOI: 10.17171/1-1-3702

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