Der hellbraun/cremefarbene Kalk(sand)stein weist eine mittenzentriert ausgearbeitete, leicht abgeplattete (Azentrizität in Y 0,926) Halbkugel mit einem mittleren Radius von 98.5 mm auf. Elf Stundenlinien schneiden die sieben eingravierten Datumslinien. Am Boden der Halbkugel, dem ursprünglichen (?) Sitz des (fehlenden) Gnomons, ist ein Loch von ca. 70 mm Durchmesser herausgebrochen; ferner geht von Ost nach West ein (nach Auffindung nachträglich geklebter) Riss durch die Uhr. Der Stein zeigt in römischen Maßeinheiten interessante Abmessungen. Seine Höhe von DIGITI VII, die Breite von genau PES I und die Tiefe von CUBITUS I lässt vermuten, dass er eventuell als Baustein /Konstruktionselement (?) vorgesehen war. Der Durchmesser eines konzentrischen, horizontalen Kreisanrisses mit PES I und der horizontale Radius der Kugelausnehmung mit UNCIAE IIII zeigt ebenso erstaunlich glatte römische Abmessungen. Der Gnomon (Eisen/Bronze?) ist später herausgebrochen worden. Vielleicht war auch unten in der Halbkugel neben dem Gnomonsitz ein Loch zum Abfluss des Regenwassers vorgesehen.
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